Sentimentanalyse

Die Sentimentanalyse ordnet Kommentare, Bewertungen und Erwähnungen als positiv, negativ oder neutral ein und zeigt, wie Menschen über eine Marke denken.

Die Sentimentanalyse bestimmt die Stimmung hinter dem, was Menschen schreiben: positiv, negativ oder neutral, manchmal auch genauer, etwa als Frust oder Begeisterung. Meist übernimmt das eine KI über viele Kommentare, Bewertungen, Nachrichten und Erwähnungen hinweg. Das Ergebnis erscheint als Anteil oder als Verlauf über die Zeit.

Für kleine Unternehmen zeigt die Stimmung Probleme und Erfolge oft früher als die Verkaufszahlen. Nehmen die negativen Kommentare nach einer Preisänderung, einer neuen Speisekarte oder einer Lieferverzögerung plötzlich zu, ist das ein Signal zum Handeln. Automatische Tools verstehen Ironie und Slang aber nicht immer richtig. Lies deshalb vor jeder Schlussfolgerung eine Stichprobe der echten Kommentare.

Beispiel: Ein Lieferdienst wertet einen Monat lang Kommentare und Bewertungen aus. Die meisten negativen Rückmeldungen nennen „kalt“ und „zu spät“ am Freitagabend. Er setzt freitags einen zusätzlichen Kurier ein, und im Folgemonat gehen die Beschwerden zurück.

Auch ohne Spezialtool klappt eine einfache Variante von Hand: Sortiere einmal im Monat aktuelle Kommentare und Nachrichten in positiv, negativ und neutral und notiere die häufigsten Gründe.

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